Rotklee

Schneller als man denkt, merkt der Mensch plötzlich Veränderungen. Die körperlichen Funktionen werden vielfach von Hormonen gesteuert. Stress, Alter, Genetik, Krankheit und Umwelt beeinflussen die Bildung unserer Hormone. Bei der Frau ist dies auffälliger, da der Abfall der weiblichen Hormone in einer relativ kurzen Zeit abläuft und mehr oder weniger starke physische und psychische Folgen haben kann. 

Wofür stehen die weiblichen Hormone ?

Sie regeln die Fruchtbarkeit der Frau mit dem Auf- und Abbau des Endometriums der Gebärmutter. Sie hellen die Stimmung auf und verstärken die Antriebskraft. Die Knochen werden geschützt, ebenso die Gelenke. Haut und Haar erhalten jugendliches Aussehen. Die Drüsenzellen der Brust werden angeregt und sorgen so für ein straffes Aussehen. Sie wirken auf das Gehirn und sorgen für ausgeglichene Stimmungslage.

Was passiert, wenn die Hormone anfangen zu schwanken?

Bekannt ist das PMS-Syndrom (prämenopausal). Einige Tage vor der Blutung kommt es zu psychischen Problemen, die sich in aggressiver oder depressiver Stimmung ausdrücken können. Schmerzen und Spannung in der Brust treten auf und die Blutung verändert sich hinsichtlich der Stärke, der Häufigkeit und der Schmerzempfindung. Alle oder einzelne Symptome können auftreten.

Was passiert beim dauerhaften Abfall der Hormone?

Gemeint sind hier die Wechseljahre und die Jahre danach. Dramatisch können hier die Hitzewellen sein. Schleichend macht sich aber bemerkbar Stimmungsänderung, schlaffe Haut, Gewichtszunahme, Knochen- und Gelenkschmerzen. Gravierender aber sind die Langzeitfolgen wie Osteoporose, Herz-Kreislaufprobleme, Haut-und Haarprobleme, Schlafstörungen und Müdigkeit.

Ist die Einnahme von Hormonen zu empfehlen?

Grundsätzlich ist eine Hormongabe vor allem bei starken Hitzewellen zu empfehlen. Knochen, Haut und Schleimhaut bleiben stabil und elastisch. Knochen-und Gelenkschmerzen und Müdigkeit werden reduziert. Sogar Krebsarten z.B. Darmkrebs ist statistisch deutlich weniger.

Was spricht gegen die Einnahme von Hormonen?

In einer amerikanischen Studie wurde in diesem Zusammenhang eine Zunahme des Brustkrebses festgestellt. Dies ist zwar weitgehend widerlegt, trotzdem besteht noch viel Misstrauen. Weiterhin besteht in den ersten Monaten eine geringe Emboliegefahr.

Gibt es eine Alternative?

Ja!! Bis auf die Beseitigung von starken Hitzewellen, die evt. kleine Hormongaben zusätzlich erfordern.. Die Lösung liegt in der Struktur des weiblichen Hormons „Östrogen“ . Dieses Hormon verfügt über a – und b Rezeptoren. A- Rezeptoren führen zu einer Proliferation der Zellen. Damit verbunden sind Endometriumaufbau mit Blutungen und auch Spannung in der Brust sowie eine erhöhte Brustdichte, die als Warnhinweis gilt.

Dagegen erfüllen b-Rezeptoren eine aufbauende, zellschützende Funktion. Diese Rezeptoren sind vornehmlich im Knochen, Endothel der Gefässe, im Zentralnervensystem und in der Prostata. Dadurch erklären sich folgende Wirkungen:

  • Verhinderung  der Osteoporose
  • Verringern des Arterioskleroserisiko
  • Senkung des erhöhten Blutdrucks
  • Antidepressive,stimmungsaufhellende Wirkung
  • Erhebliche Verminderung des Krebsrisikos z.B. Brust,Darm usw.

 

Warum wird das Krebsrisiko vermindert?

Als erste Massnahme jeder Krebsprophylaxe ist die Vermeidung chronischer Entzündungen zu sehen. Entzündung und Krebsentstehung wird gefördert durch sogenannte Promotoren. Dies wird durch Rotklee entscheidend reduziert.

Risikofaktoren wie Rauchen, Viren aber auch Alter können das Tumorpressions-Protein 53 senken. Diese Verminderung ist eine Voraussetzung für DNA- Veränderungen, die zum Carcinom führen können.

Viele Faktoren tragen zu einem erhöhten Krebsrisiko bei. Entscheidend scheint die Erhöhung der Promotoren und Erniedrigung des P 53 zu sein. Da Rotklee die entzündungsauslösenden Zytokine absenkt, erklärt sich die besondere Eignung zur Krebsprophylaxe.